Werkzeuge dienen

„Tool“: Werkzeug/Mittel/Instrument: Ein mit den Händen zu benutzendes Gerät, dass bei der Bewältigung einer Aufgabe hilft; ein Instrument oder Apparat, das oder den man braucht, um eine Tätigkeit durchzuführen; ein Bestandteil eines Computerprogrammes, der bestimmte Funktionen aktiviert oder ausführt; etwas das von anderen benutzt oder manipuliert wird.

US-Amerikaner benutzen den Ausdruck „tool“ (meistens mit Werkzeug übersetzt) in vielen verschiedenen Situationen. Ein „tool“ ist praktisch, pragmatisch, einzig, spezialisiert. Es ist immer zur Hand, simpel, einfach zu bedienen, genau. Ein „tool“ macht genau das, was der Benutzer von ihm will.

Es muss nicht unbedingt ein physisches oder mechanisches Gerät wie ein Hammer, ein Schraubenzieher oder ähnliches sein. Es kann auch etwas sein, das bei anspruchsvollen Aufgaben hilft, sogar bei rein mentalen. Beispiele dafür sind Software oder Analysetools. Diese intelligenten „tools“ sind aber natürlich nur so intelligent wie die Leute, die sie hergestellt haben und wie die Personen, die sie benutzen.

Programmierbare Geräte: Geräte wie Mikrowellen oder Kaffeemaschinen werden immer hochentwickelter mit Funktionen wie z.B. programmierbaren Start/Stop- oder Alarmfunktionen. Moderne Geräte sind viel einfacher zu bedienen und zu programmieren als frühere Generationen. Sie werden immer wieder neu designt und durchdacht um immer benutzerfreundlicher zu werden. Dies ist eine Reaktion auf den Wunsch von Kunden nach Produkten, die einen großen Teil des Denkens für sie übernehmen.

Benutzerfreundlichkeit: Intelligente Produkte können auch von weniger intelligenten Personen benutzt werden. Viele moderne Produkte, inklusive Haushaltsgeräte, Autos, PCs und Software, Smartphones, Elektroartikel generell, verfügen über große und simpel zu bedienende Displays und Schaltflächen und haben einfach zu verstehende Funktionen.

Sie sind dazu gemacht, verständlich zu sein und den Nutzer nicht mit unnötigen oder störenden Funktionen zu überfordern. Obwohl meistens auch Funktionen für fortgeschrittene Nutzer eingebaut sind, müssen auch diese möglichst benutzerfreundlich sein. Alle verfügbaren Möglichkeiten werden ausgeschöpft, um die Produkte so nutzerfreundlich wie möglich zu machen.

Es bleibt dem Kunden überlassen, welches Level an hochentwickelten Produkten er haben möchte. Es gibt von fast allen (Elektro-)Geräten Basismodelle für Anfänger oder anspruchslose Nutzer, und Fortgeschrittenenmodelle für Kunden, die mehr erwarten oder sich mit den speziellen Produkten besser auskennen. So gibt es beispielsweise schon lange bei Stereoanlagen oder Fernsehern sehr ausdifferenzierte Modelle für alle Kundenwünsche.

iPhone OS als „tool“: Ein gutes Beispiel für ein einfaches, aber intelligentes „tool“ ist die Benutzeroberfläche von Apple-Produkten wie dem iPhone oder dem iPod. Apple bevorzugt ein elegantes, einfach zu benutzendes Design gegenüber komplexeren Systemen.

Den meisten Leuten fällt es leicht, sich mit einem Apple-Produkt zurecht zu finden, indem sie ihre Finger benutzen und Meldungen auf dem Bildschirm folgen. Die Benutzeroptionen sind beschränkt und in einem geschichteten Entscheidungsbaum dargestellt. Bei vielen anderen Elektrogeräten wird mittlerweile ein ähnlich simples und benutzerfreundliches Design verwendet.