Intelligent, nicht selbständig

Teammitglied zum Teamleiter. Produkt zum Konsumenten. Könnte es eine Verbindung zwischen diesen beiden Beziehungen geben? Könnte es sein, dass, wie eine Kultur die Beziehung zwischen Teamleiter und Teammitglied definiert, ähnlich oder gar analog ist zu der zwischen Konsumenten (B2C) oder dem Kunden (B2B) auf der einen und dem Produkt auf der anderen? Zwischen dem Konsumenten und dem Elektrogerät wie einem Computer, Tablet Smartphone oder zwischen dem Kunden und einem komplexen Produktionssystem?

Aber nicht analog in dem Sinne, dass Mitarbeiter Werkzeuge wären, Objekte, keine Menschen – wenngleich es sicherlich Manager gibt, die tatsächlich ihre Mitarbeiter behandeln, als wären sie nur Mittel zum Zweck. Mehr in dem Sinne, dass man erwartet, dass der Mitarbeiter, das Teammitglied, „den Job macht“, Leben und Arbeit für das Management erleichtert, für die Kollegen, für interne und externe Kunden.

In der amerikanischen Produktphilosophie, wie intelligent ein Produkt sein sollte: Küchenofen, Waschmaschine, Auto, Computer und deren Software, Technologien, die Arten von künstlicher Intelligenz nutzen? Intelligent im Sinne von unabhängig vom Nutzer?

Genauso wie der amerikanische Teamleiter sich das Recht vorbehält, von der strategischen auf die taktische Ebene herunterzusteigen, um etwas zu lenken oder gar umzusetzen (player-coach), so möchte der amerikanische Konsument (B2C) oder Kunde (B2B) ein Produkt, das gelenkt, kontrolliert, gesteuert, gestartet werden kann.

Werfen Sie einen Blick auf die Werbung, auch auf die großen Plakate, beispielsweise in Flughäfen, die bekanntgeben: „Firma X arbeitet mit SAP“. Unternehmenssoftware, höchst komplex aber im Dienst, zur Verfügung des Kunden. Siehe auch: USA-Führung-Strategie und Taktik.

Die Amerikaner möchten schon intelligente Produkte, aber nicht unabhängig vom Zweck. Und der Nutzer legt den Zweck fest, nicht das Produkt selbst. Produkte, Mitarbeiter. Analog?