Wirtschaftlichkeit

Effizienz. Wirkung. Wirkungsgrad. Der Unterschied zwischen Output und Input. Wirtschaftlichkeit. Der Unterschied zwischen Zielerreichung und eingesetzten Ressourcen.

In den meisten deutschen Gebäuden gehen die Flurlichter nach einer gewissen Zeit automatisch aus. Schalter gibt es an den Wänden. Mitten im Flur, nicht nur an den Enden. In Deutschland brennen die Lichter, wie bei einer Kerze, einer Öllampe oder Heizungsöl.

Deutschland. Achtzig Millionen Einwohner. Ungefähr so groß wie der US-Bundesstaat Montana.

Deutsche wissen, wie man vorhandenen Raum nutzen, nützlich macht. Selten gibt es Wohnraum – Wohnung oder Haus – in dem der Speicher oder Keller nicht ausgebaut ist.

Deutsche Supermärkte sind auch kompakt. Die Verpackung ist ökonomisch. So groß, wie die Inhalte es erfordern. Nicht mehr, nicht weniger. Keine übergroße Müsli- oder Chipsverpackung.

In den kalten Monaten dreht man die Heizung ab. Daunendecken halten Jung und Alt warm. Sie sind teuer, halten aber lange. Rentiert sich schnell.

Ob unterwegs zu Fuß, auf dem Fahrrad, im Auto oder Zug sieht man auf den Baustellen das Isolierungsmaterial aufgestapelt. Energie sparen. Zum Teil von der Gesetzgebung verordnet. Das Volk ist damit einverstanden. Ebenso mit den Subventionen für erneuerbare Energien. Wind. Solar. Biomass.

Und die stromschluckenden Klimaanlagen. Gibt’s kaum. Man macht einfach die Fenster auf. Das in vielen Regionen der USA gehasste hazy, hot and humid (diesig, heiß und feucht) Wetter gibt es in Deutschland, wenn überhaupt, über wenige Wochen. Stattdessen werden die Nächte kühl. Die Gebäudetechnik ermöglicht es, die Kühle reinzunehmen. Eine natürliche Klimaanlage.