Die Regierungschefs in den meisten deutschen Bundesländern werden Ministerpräsident genannt. Sie sind Präsident über die Minister, die wiederum verschiedene Geschäftsbereiche leiten. Die Parlamente der Bundesländer haben die gleiche Struktur wie der Bundestag, Deutschlands oberstes Parlament.

Der Ministerpräsident ist Mitglied der größten Fraktion und wird von seinen Mitabgeordneten gewählt und mit der Aufgabe betreut, eine Regierung zusammenzustellen. Dabei besteht typischerweise eine regierende Koalition aus zwei Parteien.

Der Ministerpräsident managt und organisiert, genau wie der Bundeskanzler, die Arbeit seiner Minister. Diese können dabei aber prinzipiell ihren Geschäftsbereich selbstständig leiten. Der Ministerpräsident ist ein primus inter pares, ein Erster unter Gleichen.

Genau wie die Minister auf Bundesebene, so sind auch die Minister auf Landesebene meist einflussreiche und erfahrene Politiker aus den wichtigen Zentren des jeweiligen Landes. Prinzipiell ist jeder von ihnen in der Lage und meistens auch willens, selber der nächste Ministerpräsident zu werden. Der regierende Ministerpräsident muss aus diesem Grund die Interessen aller beteiligten politischen Schwergewichte sehr sorgfältig ausbalancieren.

Die Entsprechung auf lokaler Ebene ist der Bürgermeister. Er wurde früher in allen Bundesländern, genau wie Bundeskanzler und Ministerpräsident, von der größten Koalition gewählt.

Seit den 1990er Jahren wird aber in der Mehrzahl der Bundesländer der Bürgermeister direkt gewählt und muss dann mit einer regierenden Koalition zusammenarbeiten, die eventuell sogar aus dem ihm entgegenstehenden Lager stammt. Aber so oder so hat auch der Bürgermeister als oberste Aufgabe, die Egos und den Einfluss von wichtigen Lokalpolitikern zu managen.

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