Case Study

Die Case Studies laden ein, uns konkrete Situationen vorzustellen, die wir jeden Tag bei unserer Arbeit zwischen Kulturen erleben. Nehmen Sie sich Zeit. Reflektieren Sie. Teilen Sie dann Ihre Meinung mit anderen CI-Mitgliedern. Nur CI-Mitglieder haben Zugang zu Case Studies.

„Aber, Captain Kirk …“

Sie und Ihre amerikanischen Kollegen haben eine neue Chefin, Susan. Ein paar von Ihnen kennen sie, ein paar haben sie schon mal bei Unternehmenskonferenzen getroffen, aber niemand hat bis jetzt direkt für oder mit ihr gearbeitet.

Nächste Woche zieht Susan nach Deutschland als long-term delegate. Weil sie sich schnell zurechtfinden möchte, hat sie jeden ihrer deutschen Mitarbeiter, die ihr direkt zu berichten haben, zu einen Vieraugengespräch eingeladen.

Susan würde gerne verstehen, was von ihr als Teamleiterin erwartet wird, aber auch ihre Ansichten über das optimale Arbeitsverhältnis zwischen einer Teamführerin und dem Team rüberbringen.

Sie sind Deutsche(r) und einer von denen, die an Susan direkt berichten. Sie wollen ihr dabei helfen, zu verstehen, was im deutschen Kontext ein optimales Arbeitsverhältnis zwischen Teamführer und Team ausmacht. Was sagen Sie Susan?

Sie sind Amerikaner und erleben die umgekehrte Situation. Ihre neue Chefin ist Anja, die gerade in USA angekommen ist. Sie wollen Anja dabei helfen, zu verstehen, was ein optimales Arbeitsverhältnis zwischen Teamführer und Team im amerikanischen Kontext ausmacht. Was sagen Sie Anja?

Wenn Sie weder Amerikaner noch Deutscher sind: Ihr neuer Manager ist entweder aus Deutschland oder aus den USA. Was sagen Sie Ihrem neuen Chef bzw. neuer Chefin dazu, was ein optimales Arbeitsverhältnis zwischen Teamführer und Team in Ihrer Businesskultur ausmacht?

Ein Gedanke zu „Case Study“

  1. I have experienced that there is a wide cultural difference on the concept of “freedom of speech’ in the workplace between America and Europe.

    Americans are, in general, less willing than Europeans are to speak up or express dissent with their boss’ opinions or decisions. It may seem a wide generalization, and probably it reflects my limited experience. In Europe, as a European manager, I was accustomed to count on my people’s unreserved opinions to help me in my decision processes.

    This is not a given in America. Here, at least until they get to know you very well, most people think that opening their hearts can get them in trouble! Restraint is the rule. It is too easy to be fired in America!

    To make your team open up you have to be reassuring, constantly and consistently, on the fact that their jobs are not at risk if they express what they think in a constructive and considerate way.

    This process may require some time. Facts have to prove what the team lead really means as “freedom of speech”.

Schreibe einen Kommentar