Noten-Inflation

Es ist zunehmend mit konkurrenz und Wettkampf verbunden, an einer angesehenen Universität zugelassen zu werden. Man muss ein reiner “Einserschüler” mit einer hohen Punktzahl im SAT (US-amerikanischer standardisierter Studierfähigkeitstest an High Schools) sein, um auch nur an eine staatliche anerkannte Universität zu gelangen, wie beispielsweise die University of Washington.

2012 veröffentlichte die Seattle Times einen Artikel, der angab, dass der durchschnittliche GPA (Grade Point Average, vergleichbar mit dem deutschen Numerus Clausus) der Erstsemester der University of Washington im Herbst 2011 bei 3.75 lag. Dies zeigt ein interessantes Problem, nämlich die Noten-Inflation.

Wenn Studenten immer bessere Noten brauchen, um zum College zugelassen zu werden, wird es schlussendlich den GPA entwerten. Des Weiteren könnte es zu vermehrtem Stress führen, wenn Studenten eine andere Note als eine Eins bekommen, etwa eine Zwei oder eine Drei. Diese Art von Noten-Inflation könnte den Notenmaßstab in negativer Weise beeinflussen.