“Ihr Erfolg ist mein Erfolg”

“Your success is my success.” Jeder Teamführer in den USA, egal auf welcher Ebene, denkt so und sagt es dem Team. Weil es buchstäblich wahr ist. Der Teamleiter ist für die Ergebnisse des Teams verantwortlich. Diese co-dependences ist an, für, in sich persönlich.

Amerikanische Führungskräfte sehen sich als Coach, Mentor, in machen Fällen auch als Freund. Jede solcher Rollen ist im Sport, Erziehung, in allen Beziehungen, im tiefsten Sinne des Wortes eine persönliche Angelegenheit.

Letztendlich halten Amerikaner eine Arbeitsbeziehung zwischen Teamleitung und Team für fast unmöglich, bei der es nur um business geht, die rein objektiv und unpersönlich ist. Amerikaner würden sehr ungern in einer solchen Atmosphäre arbeiten. Feedbackgespräche – formale und informale – sind von großer Bedeutung und sehr personal.

In Deutschland aber auch. Der Ansatz, die innere Logik, die Grundannahmen sind einfach anders. Je objektiver, je unpersönlicher und neutral das Feedback, umso treffsicherer, fairer, daher hilfreich ist es.

“I want you to succeed. Therefore, I will be as clear, analytical and precise as possible.” Die deutsche Führungskraft will sich, will das Persönliche an der Arbeitsbeziehung, heraushalten, herausfaktorieren. Es darf keinen Einfluss ausüben. Es geht einzig und alleine darum, was das Unternehmen, das Team, die Führungskraft erreichen sollte und um die Rolle des Mitarbeiters. Es geht weder um die Führungskraft noch um die Beziehung.