Ganz oder gar nicht

Die Wertschätzung, die Deutsche für individuelle Kompetenz haben und ihre Abneigung gegenüber unvorhersehbaren Risiken, führen zu einem bestimmten Maß an Vorsicht, wenn mit Innovationen gearbeitet wird.

Deshalb verwundert es nicht, dass deutsche Firmen die Ausführung von Erneuerungen und Verbesserungen vorsichtig und gut durchdacht angehen. Alle Pro- und Kontraargumente müssen sorgfältig abgewogen und alle Einflussfaktoren in Betracht gezogen werden, bevor eine wichtige Entscheidung getroffen wird.

In solchen Fällen wird häufig die Unterstützung eines qualifizierten Experten aufgesucht werden. „Professionelles Qualitätsmanagement ist oft die Bedingung für die Aufgabenverteilung. Dies ist häufig kombiniert mit unnötigem Aufwand, insbesondere wenn es um kleine Unternehmen geht; oft ist es besser, externe Berater einzugliedern,“ erläutert ein Experte der Handwerkskammer in einem Artikel.

Deshalb existiert eine Vielzahl an externen Experten, Beratern, Institutionen, und etablierten Normen für deutsche Geschäftsführer, an die sie sich wenden können, falls sie die Orientierung in dem Durcheinander moderner Innovationen verlieren.

Diese Experten und Berater existieren, um dabei zu helfen, gut begründete und analytisch fundierte Entscheidungen zu treffen. Es hat sich sogar ein eigenes Forschungsfeld an vielen technischen und Wirtschaftshochschulen.

Studien zu systematischen Ansätzen des Problemlösens und die Entwicklung von vollständigen Lösungen füllen mittlerweile Lehrbücher.

Diese Ansätze helfen dabei, verschiedenste Risiken gleich von Anfang an zu kalkulieren, und so die tiefsitzende Nervosität abzufedern, die mit Risiken und unvorhersehbaren Situationen einhergeht.