Peinlich

Konflikt: Lateinisch conflictus: Zusammenstoßen, -schlagen, -prallen; durch das Aufeinanderprallen widerstreitender Auffassungen, Interessen o. Ä. entstandene schwierige Situation, die zum Zerwürfnis führen kann; mit etwas in Konflikt geraten, kommen; gegen etwas verstoßen, Schwierigkeiten mit etwas bekommen; mit kriegerischen Mitteln ausgetragene Auseinandersetzung zwischen Gegnern; Zwiespalt, Widerstreit aufgrund innerer Probleme.

Streit: mittelhochdeutsch, althochdeutsch strīt: Widerstreben, Aufruhr heftiges Sich-auseinandersetzen, Zanken (mit einem persönlichen Gegner) in oft erregten Erörterungen, hitzigen Wortwechseln, oft auch in Handgreiflichkeiten. Veraltete Wortbedeutung: Waffengang, Kampf: zum Streit rüsten.

Auseinandersetzung: eingehende Beschäftigung mit etwas; Diskussion, Debatte, (Streit)gespräch; scharfe, erbitterte Auseinandersetzungen (mit Worten ausgetragener) heftiger Streit; Kontroverse (zwischen Völkern) mit militärischen Mitteln ausgetragener Streit.

Peinlich: mittelhochdeutsch pīnlich: schmerzlich; strafwürdig, von Substantiv Pein: Schmerz, Qual; (veraltet) Folter. Von Lateinisch poena: Strafe. Gefühl der Verlegenheit, des Unbehagens, der Beschämung o. Ä. auslösend; ein peinlicher Zwischenfall; ein peinliches Versehen, Vorkommnis; eine peinliche Lage, Situation, Panne, Frage.

Überspielen: etwas Negatives zu verdecken suchen, indem jemand schnell darüber hinweggeht, davon ablenkt, damit es anderen nicht bewusst wird. Eine peinliche Situation (mit Humor, geschickt) überspielen; seine Nervosität, Ängstlichkeit, Verlegenheit überspielen.

Petze, Petze…(Kinderlied): Deutsche scheuen sich davor, mit Problemen im Team zu ihrem Vorgesetzten zu gehen, da sie nicht als Petze oder Denunziant dastehen oder in Verdacht geraten wollen, jemanden schlecht zu machen.

Denunziant: Person, die eine andere Person, unabhängig davon, ob diese tatsächlich schuldig ist, (oftmals anonym) anzeigt.