Case Study

Die Case Studies laden ein, uns konkrete Situationen vorzustellen, die wir jeden Tag bei unserer Arbeit zwischen Kulturen erleben. Nehmen Sie sich Zeit. Reflektieren Sie. Teilen Sie dann Ihre Meinung mit anderen CI-Mitgliedern. Nur CI-Mitglieder haben Zugang zu Case Studies.

Der 4. Juli in Manhattan

Bob lebt mit seiner deutschen Frau Katarina und deren zwei Kindern in Manhattan. An den Feiertagen lädt Katarina oft ein paar Freunde, ehemalige deutsche Landsleute ein. Ingrid, ebenso Heinz und Petra. Bob lädt seine Schwester Anne und seinen alten Studienfreund Larry mit dessen Frau ein.

Alle sind gebildete und gut informierte Leute. Zwangsläufig steuert die Unterhaltung immer auf das aktuelle Tagesgeschehen, Politik und Gesellschaft. Als sie aber beim letzten Mal alle zusammen waren, war die Atmosphäre etwas angespannt.

Es entwickelte sich ein Wettbewerb der Ideen. Es kam zu Meinungsverschiedenheiten. Larry und Mary fühlten sich unwohl und gingen früher. Katarina und Bob stritten in Gegenwart ihrer Gäste. Ingrid und Heinz fanden die Amerikaner ein wenig zu sensibel.

Der vierte Juli steht vor der Tür. Bob und Katarina wollen erneut eine Party machen und wieder ihre amerikanischen und deutschen Freunde einladen. Aber dieses Mal haben sie beschlossen, es anders anzugehen.

Beim Verschicken der Einladungen gibt Bob den deutschen Gästen Tipps, wie Amerikaner kommunizieren und Katarina gibt den amerikanischen Gästen gleichermaßen Tipps, wie die Deutschen kommunizieren. Sie haben es auf eine humorvolle Weise geschrieben: „Alles, was Du immer über diese verrückten Amerikaner wissen wolltest … verrückte Deutsche“.

Wenn Sie Amerikaner sind, was würden Sie den deutschen Gästen darüber schreiben, wie Amerikaner kommunizieren?

Wenn Sie Deutscher sind, was würden Sie den amerikanischen Gästen darüber schreiben, wie Deutsche kommunizieren?

Wenn Sie weder Amerikaner noch Deutscher sind, beschreiben Sie, wie Ihre Kultur in solch einer Situation kommuniziert?

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